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november

26.11.2015 - 14.12.2015
A few people laughed, a few people cried, most people were silent
Karolina Markiewicz, Pascal Piron, Eric Schockmel

Das Philoktet-Projekt umfaßt einerseits die szenische Adaptation des Lesestückes geschrieben von Heiner Müller zwischen 1958 und 1964 nach Sophokles’ Stück (siehe hier), andererseits eine Ausstellung. Die Ausstellung funktionniert in Bezug auf das Stück, in einer künstlerischen  Zusammenarbeit von Karolina Markiewicz, Pascal Piron und Eric Schockmel. Der Titel dieser Ausstellung ist ein Auszug einer Rede von Julius R. Oppenheimer, Vater der Atombombe: „A few people laughed, a few people cried, most people were silent“. Die Ausstellung artikuliert sich um ontologische Risse und deren Radiation, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn des Wortes,
genau so wie das Benutzen der Atombombe vor genau 70 Jahren. Sowohl die Bombe selbst, als auch ihre physische, mentale und historische Bestrahlung wird hier gegenübergestellt und personifiziert durch die Reden dieser beiden mythologischen Figuren, Philoktet aus der Antike und Oppenheimer aus der zeitgenössischen Geschichte.


Ausstellung organisiert von neimënster und CAPE-Centre des Arts Pluriels Ettelbruck im Rahmen des Philoktet-Projekts mit freunlicher Unterstüzung des Fonds stART-up, Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte.


Ausstellungseröffnung: 25.11.2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: vom 26.11. bis 14.12.2015, Montags bis Samstags von 14 Uhr bis 20 Uhr
Eintritt frei

0 EUR



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1, place Marie-Adélaïde L-9063 Ettelbruck
Tel : +352 26 81 21-1mail@cape.lu